√úberfall- und Einbruchmeldeanlagen

 

Reine √úberfallmeldeanlagen (√úMA) dienen der manuellen Ausl√∂sung eines √úberfallalarms durch Personen w√§hrend oder nach einem √úberfall. Diese Systeme bestehen meist aus Hand√ľberfallmeldern, einem digitalen W√§hlger√§t zur √úbertragung an eine hilfeleistende Stelle und einer Bildaufzeichnung entweder in digitaler Form oder mit speziellen Fotokameras.

Einbruchmeldeanlagen dienen zur Objektabsicherung mit einer entsprechenden fallenm√§√üigen √úberwachungen zur automatischen Alarmierung einer hilfeleistenden Stelle, aber auch zur √∂rtlichen Alarmierung bei einem Einbruch. Die √∂rtliche Alarmierung wirkt auf den T√§ter abschreckend und alarmiert die √Ėffentlichkeit. Eine Einbruchmeldeanlage wird meist beim Verlassen des Objektes scharfgeschaltet und √ľberwacht sicherheitsrelevante R√§ume mit speziellen Alarmgebern, wie z. B. Bewegungsmeldern, T√ľr- und Fensterkontakten oder Glasbruchmeldern.


Die meisten modernen Einbruchmeldezentralen unterst√ľtzen zus√§tzlich auch die Funktionen einer √úberfallmeldeanlage, so dass EMA und √úMA problemlos kombiniert werden k√∂nnen. Programmierte √úberfallmeldegruppen sind auch im unscharfen Zustand st√§ndig in Betrieb und k√∂nnen jederzeit im Falle eines Bedrohung einen Notruf absetzen. Einbruchmeldegruppen werden erst beim Verlassen der R√§umlichkeiten scharfgeschaltet.

Zwangsl√§ufigkeitsmeldegruppen l√∂sen vor Ort keine Alarme aus, sondern dienen nur zur √úberpr√ľfung der mechanischen Verriegelungen von Fenster und T√ľren. Sollte bei eine dieser Zwangsl√§ufigkeitsgruppen noch Meldungen anstehen, so verhindern diese Meldegruppen in dem Fall die Scharfschaltung der Einbruchmeldeanlage. Damit wird gew√§hrleistet, da√ü die Anlage erst nach dem Schlie√üen aller Fenster und T√ľren scharf geschaltet werden kann.

Eine weitere Zwangsl√§ufigkeit, z.B. Sperrelemente an T√ľren, gew√§hrleisten, da√ü ein Betreten der √ľberwachten R√§ume erst nach erfolgter Unscharfschaltung m√∂glich ist.

Bei allen Einbruchmeldeanlagen sind die Zentralen mit Akkumulatoren ausgestattet, welche die Stromversorgung bei Ausfall des 230-Volt-Netzes, je nach Klassifizierung des Objektes, f√ľr mindestens 12, 30 oder 60 Stunden sicherstellen m√ľssen.

 

Hier sind einige Beispiele f√ľr Alarmmelder aufgelistet:

  • Einbruchmelder
    • Magnetkontakte (Fenster, T√ľren)
    • Glasbruchmelder (Fenster, Vitrinen, T√ľrverglasungen)
    • Lichtschranken (Fensterfronten, Flure, Au√üenbereich)
    • K√∂rperschallmelder (Wertbeh√§ltnisse)
    • Bewegungsmelder (Passiv: Infrarot und aktiv: Ultraschall, auch Mikrowelle)
    • Alarmtapeten (W√§nde)
  • √úberfallmelder
    • √úberfallmelder (Kassen)
    • Geldscheinkontakte (Kassen)
    • Fu√ükontaktschienen (Kassen)

Funk oder Draht

Vor allem im privaten Bereich und bei kleineren Unternehmen setzen sich auch mehr und mehr die Funkmeldeanlagen durch. Der Vorteil liegt im geringen Montageaufwand und der problemlosen Erweiterung der Anlage. Somit wird das Nachr√ľsten zum Kinderspiel.